Links und Tipps zum Thema Klimakrise

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Peter
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Links und Tipps zum Thema Klimakrise

#1

Beitrag von Peter » Sa 12. Jan 2019, 05:14

Neue Tipps kommen jetzt zu Beginn der Link-Liste (sie enthält aus meiner – sehr persönlichen! - Sicht interessante Hinweise sowie, auch durch Tipps von anderen angereichert, Hinweise auf interessanter und informativer Bücher, Artikel, Berichte, Gruppierungen, Termine, Mails etc. zu den Themen Klima-, Umwelt-, Naturschutz, Neue Gesellschaft – alles in loser Folge = unsortiert und ohne jeden Anspruch auf Vollständigkeit. Freue mich über Hinweise (Links) von Euch auf Bücher, Artikel, Berichte, Gruppierungen, Termine, Mails etc. Bitte über pn, "Peter"!

Hier mein neuester Tipp vom 23. 1. `19:
Gelbwesten- und Klima-Bewegung in Frankreich
Link zu einem empfehlenswerten Artikel aus „der Freitag“ vom 14. 12. `18
Wie passen Gelbwesten- und Klima-Bewegung unter einen Hut? Wie stellt sich die französische Rechte klimapolitisch auf? Und zu welchen spannenden Ergebnissen kommt ein wichtiger Protagonist der französischen Linken, Jean-Luc Mélenchon, angesichts der Klimakrise? Auch dieser lesenswerte Artikel bilanziert, dass es zu einem kompletten Umbau der Gesellschaft, zum Abschied vom Kapitalismus kommen muss, um der Klimakrise angemessen zu begegnen – ein Thema, das nun zunehmend auch bei uns „gesellschaftsfähig“ wird.
https://www.freitag.de/autoren/elsa-koe ... e-der-welt
Für „Eilige“, die nicht den ganzen Artikel lesen mögen , hier – ohne Artikel-Kontext - der letzte Absatz, in dem der Autor Fragen nach dem „danach?“, dem „und dann?“ stellt, auf die es m. E.. schon etliche Antworten gibt............:
….„Vielleicht ist es nicht so sehr die unbändige Wut der Gelbwesten, die Angst macht. Vielleicht ist es das mulmige Gefühl, dass diese ersten „climate riots“ ein Problem sichtbar machen, für das es noch keine Lösung gibt. „Wir zahlen nicht für eure Krise“, das war der Slogan der Anti-Austeritätsproteste nach 2009. Es könnte auch zum Slogan der Klimakämpfe werden, gegen eine Politik, die erneut versucht, die Kosten für die durch den Kapitalismus verursachte Krise den Ärmsten aufzuzwingen. Doch ist es wirklich mit ein bisschen sozial gerechter Umverteilung der Klimakosten getan? Wohl kaum. Es beginnt sich abzuzeichnen, dass Klimagerechtigkeit im Neoliberalismus nicht realisierbar ist – aber dass ein Paradigmenwechsel auch Verzicht bedeuten kann. Verzicht auf Autos, Verzicht auf Flüge. Verzicht auf Mobilität. Doch was gibt es dafür? Wenn das neoliberale Freiheitsversprechen freier Bürger auf freien Märkten, das auf grenzenloser Mobilität und grenzenlosem Wachstum beruht, in Flammen aufgeht und im Weltmeer versinkt – welche Utopie bleibt dann? Kann es einen kosmopolitischen Klimasozialismus geben? Welcher Funke Freiheit steckt in diesem brennend-gelben „Nein“ zum Neoliberalismus?“

Interview mit Prof. Ralf Otterpohl (Prof. an d. Uni Harburg) Autor des zum Thema Stadtflucht – sehr zu empfehlenden - Buches „Das Neue Dorf“ (Tipp v. Gerhard u. a.):


Spiegel-Artikel über die schwedische Greta. Sie ist das sozusagen „Kindergesicht der Klimabewegung“. Super-Artikel (Tipp v. Sören) . Die Geschichte dieses Mädels und ihres Erfolges hat mich total gerührt. Genauso muss es laufen – über die Kinder dieser Welt. Denn wir, die Erwachsenen haben versagt....:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natu ... ml#ref=rss

Den Film „Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen“ haben wir uns am 5. 12. 18 im Rahmen von Aufstehen-Hamburg angesehen. Anschließend gab es eine sehr fruchtbare Diskussion und den Wunsch, sich in ähnlicher Runde wieder zu treffen. Der Film ist m. E. genial. Er macht Mut, zeigt tolle, schon weltweit bestehende Alternativen in den Bereichen Landwirtschaft, Energie, Wirtschaft, Demokratie,Bildung. Er sollte m. E. unbedingt auch an Schulen gezeigt werden:
https://de.wikipedia.org/wiki/Tomorrow_(Film)

Film-Trailer, der Appetit auf mehr macht:



Leider gibt es „Tomorrow“ bei YouTube nicht kostenlos. M.E. Ist er es allemal wert, ihn zu kaufen und an möglichst viele Aufgeschlossene zu verleihen bzw. vorzuführen. Einige an dem Abend sahen ihn genussvoll schon zum 2. Mal. Schwächen: Viele Untertitel und z. T. schlechte Tonqualität.

Buchempfehlung: „Kapitalismus vs. Klima“ von Naomi Klein. Dicker „Klassiker“, der es auf den Punkt bringt:
http://viertel-vor.com/2018/02/01/buche ... omi-klein/

Zur Erinnerung – der Aufstehen-Gründungsaufruf:
https://www.aufstehen.de/gruendungsaufruf/

Grundsatz-Artikel bei Aufstehen von Detlef Bimboes und Hans Werner Horn :
https://www.aufstehen.de/aufstehen-aerm ... rner-horn/

Wer hätte das gedacht – Stromverbrauch des Internets, FR-Artikel...:
http://www.fr.de/kultur/netz-tv-kritik- ... -a-1622411

Klima-Institut Potsdam - Tolle Artikel zum Stöbern v. Prof. S. Rahmstorf. Dort auch IPCC-Sonderbericht:
https://scilogs.spektrum.de/klimalounge/

Fraunhofer Institut – Aktuelle Infos zur Windenergie-Erzeugung.
https://www.energy-charts.de/power_de.h ... 18&month=6

Tolle Artikel zum Thema Klima und mehr. Liefern gratis einen Newsletter:
https://www.klimareporter.de/

Die Glotze (ARTE, 20.15) hatte am Di., 11. 12. 18 einen sehenswerten und kritischen Beitrag über den Wachstumsfanatiker Jeff Bezos und seinen zerstörerischen und ins Gigantische wachsenden Moloch Amazon zu bieten:

https://www.arte.tv/de/videos/058375-00 ... on-amazon/

Auch extrem wichtig als Hintergrundwissen für einen Neubau der Gesellschaft ( Freihandelsabkommen als Treibstoff des Turbo-Kapitalismus):

https://www.arte.tv/de/videos/069785-00 ... -konzerne/

Empfehlenswert - auf 3sat: Was muss schnellstens in den Städten passieren, um sie auf die Klimakrise vorzubereiten. Tolle Beispiele, die den Aspekt „Stadtflucht“ gut ergänzen können:Heißes Pflaster Stadt - Warum wir mehr Pflanzen brauchen
Lärm, Feinstaub, CO2 und Hitze - besonders die Sommermonate machen das Leben in der Stadt oft unerträglich. Pflanzen kühlen, reinigen und wirken sich positiv auf die Psyche aus.

http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=77401

Und am selben Abend folgte ein Beitrag über die Tropen-Holzkohle-Problematik (s.unser Grill-Fanatismus und seine Folgen für Regenwälder, CO2-Bilanzen, Gesundheit): „Klimakiller Holzkohle“

http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=69718

Und ein Link, den mir Gerhard schickte. Habe mir die Diskussionsrunde zum Thema Energiewende noch nicht angesehen. Bin aber sicher, dass sie sich lohnt, anzuschauen, da ich Franz Alt aus meiner Vergangenheit :-) persönlich kennen und schätzen gelernt habe



Da ich der Meinung bin, dass uns die Elektromobilität in eine neue Sackgasse führen wird und Brennstoffzellen die bessere Lösung sein werden (Japan ist da wohl schon weiter), möchte ich Euch noch eine Website-Adresse senden, die mir von Ulrich gemailt wurde. Evtl. für diejenigen interessant, die auch in der Richtung weitere Infos suchen:

www.h2patent.eu/index.php

Das Buch zum Thema H2 vom – verstorbenen Karl-Heinz Tetzlaff:
Wasserstoff für alle: Wie wir der Öl- Klima- und Kostenfalle entkommen

"Frisst der Kapitalismus die Demokratie?"
Richard David Precht im Gespräch mit Robert Habeck:

https://www.zdf.de/gesellschaft/precht/precht-194.html
Zuletzt geändert von Peter am Mi 23. Jan 2019, 19:24, insgesamt 2-mal geändert.
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Claus (Sa 12. Jan 2019, 13:25) • Rolf_B (Di 15. Jan 2019, 22:31) • Thomas Kross (Fr 15. Mär 2019, 12:18)
Peter
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Re: Links und Tipps zum Thema Klimakrise

#2

Beitrag von Peter » Di 15. Jan 2019, 11:33

Link zu einem interessanten TV-Beitrag zur Industriellen Landwirtschaft / zur Macht des Deutschen Bauernverbandes im "persönlichen Bereich", Peter

Sorry Panne, hier hätte der Link stehen müssen (s. nächster Beitrag). Würde das gehen, würde ich diesen Beitrag gern löschen
Zuletzt geändert von Peter am Fr 18. Jan 2019, 03:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Links und Tipps zum Thema Klimakrise

#3

Beitrag von Peter » Di 15. Jan 2019, 11:36

Link zu einem interessanten TV-Beitrag zur Industriellen Landwirtschaft / zur Macht des Deutschen Bauernverbandes:

http://mediathek.daserste.de/Reportage- ... d=59376484
Mehr dazu im "persönlichen Bereich" von Peter
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Re: Links und Tipps zum Thema Klimakrise

#4

Beitrag von Rolf_B » Di 15. Jan 2019, 23:58

Hi Peter,
in deinem Aufruf zur Klimarettung schreibst du, wir wissen spätestes seit 1972 vom Klimawandel - das ist nicht ganz korrekt, denn die Mineralöl- und Automobilindustrie weiß es offenbar bereits seit Ende der 50er (Vergl. hierzu: Brannon-Report, Exxon-Mobile)!

Wollt nicht schulmeistern, habs selbst erst in einer arte(?) Doku nach Weihnachten gehört - diese leider nicht mehr gefunden, dafür aber diesen Link:

Die geheimen Machenschaften der Ölindustrie - Wie Konzerne den Klimawandel vertuschen http://www.3sat.de/page/?source=/ard/197877/index.html

...umso befremdlicher wie zynischer, dass man also weiter versucht, dieses Geschäftsmodell am Laufen zu halten - und umso wichtiger, dagegen aufzustehen!

Passend zum Thema (und deiner Abneigung gegenüber E-Mobilität bewusst), nachfolgend - und im Sinne von "Good News"- ein Wiki-Link zum Redoxflow-Akku:

Vanadium-Redox-Akkumulator – Wikipedia https://de.m.wikipedia.org/wiki/Vanadiu ... kkumulator

...habe kürzlich gelesen, dass ein Münchner Startup diese jetzt als Stationärspeicher für EFH mit Photovoltaikanlage anbietet (ca. 7kwh, 2kw Spitzenlast, für 7000,- fertig montiert), will hier aber keine Werbung machen!

Die Fluide dieses Akkutyps sind nichtbrennbar und ungiftig, zudem ist Vanadium als Rohstoff hinreichend vorhanden und letztlich auch in E-Mobilen denkbar ...es muss also nicht immer Lithium sein! ;-)

Gruß, Rolf
Peter
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Re: Links und Tipps zum Thema Klimakrise

#5

Beitrag von Peter » Fr 18. Jan 2019, 03:18

Daher, Rolf,
schrieb ich "spätestens" 1972. "Die geheimen Machenschaften......", (Dein Link). Der aufwendig recherchierte Film (kannte ihn schon) ist hierzu sehr aufschlussreich: Anfang der 60er wurde ein Forschungsschiff von einer der Fossil-Firmen losgeschickt, um Messungen anzustellen mit dem Ziel rauszufinden, wieviel CO2-Emisssion noch notwendig ist, um - u.a. - "endlich" die Nordwest-Passage für den Tanker-Verkehr "freizuschmelzen" (Zeugenaussagen für diesen skandalöse Hintergrund: dünn aber m. E. ausreichend).
By the way: Derartige Beiträge in den ÖRR sind es, die mich immer wieder darin bestärken, beim weitverbreiteten "Öffentlich-Rechtliche-Bashing" gegnzuhalten.... Selbst wenn auch hier, bei den GEZ-Finanzierten, eine gewisse Verflachung über die Jahre zu beobachten ist.
Werde mir den von Dir erwähnten Wiki-Link noch ansehen und - gegebenenfalls - der E-Mobilität weniger ablehnend gegenüberstehen. Jedoch - solange wir nur 40 (?) regenerativen Strom produzieren (und Internet&Co zunehmend enorm viel Strom verbrauchen), sind E-Pkw m. E. absolut keine Lösung! Sind die Japaner nicht inzwischen z. T. mit Brennstoffzellen-E-Pkw unterwegs?! Alle Forschung/Entwiclung der deutschen Pkw-Konzerne in dieser Richtung wäre schon lange möglich/notwendig gewesen. Doch die heimische Pkw-Industrie verlängert sich auch auf diesem Gebiet weiterhin den - peinlichen kurzsichtig-profitbringenden - Dornröschenschlaf.....
Gruß
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Martha (Fr 18. Jan 2019, 12:05) • Thomas Kross (Fr 15. Mär 2019, 01:21)
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Re: Links und Tipps zum Thema Klimakrise

#6

Beitrag von Thomas Kross » Fr 15. Mär 2019, 12:57

Soweit so gut- bis auf eins: Das Thema Elektomobilität: Abgesehen davon, dass ich einen
Ausbau des individualisierten Personenverkehr per privater Autos auch nicht für sinnvoll erachte, da spielt ja der Energieverbrauch eher nur einen Teil der Probleme mit: Flächenverbrauch (+ Zersiedelung), Ressourcenverbrauch, Unfallgefahren bleiben auch mit Elektroautos bestehen. Möchte ich auf ein Problem vor allem aus technischer Sicht hinweisen: das ist der Glaube an das Brennstoffzellenauto. Das Brennstoffzellenauto wird aus einer bestimmten Richtung der Industrie marketingmäßig aufgepeppt: Vor allem bleiben bei Brennstoffzellenautos die Nutzer von einer Sache weiterhin stark abhängig, nämlich von der Wasserstoffproduktion. Wasserstoffvermarktung per Brennstoffzellentechnik eröffnet neue Märkte und neue Abhängigkeiten. Bei akkubetriebenen E-Autos ist lediglich die Abhängigkeit direkt von den Akkus+Autos vorhanden. Strom lässt sich über weite Strecken selbst per Fotovoltaik produzieren (oder per Betreibergesellschaft von Wind- und Wasserkraftwerken). Wasserstoff erzeugt eine permanente Abhängigkeit vom Wasserstoffproduzenten (und von der Kompression von Wasserstoff). Gerne weggelassen wird zudem, dass die Herstellung von Wasserstoff und die Nutzung von Brennstoffzellen zur Erzeugung von elektrischer Energie mit wesentlich höheren Aufwand und wesentlich höheren Verlusten verbunden ist als das bei der Speicherung von elektrischer Energie in Akkumulatoren der Fall ist. Die Herstellung von Akkumulatoren wird dabei überdramatisiert- zudem sind die großen Akkuhersteller längst dabei, die Produktion von Akkus mit regenerativen Energien deutlich zu forcieren, was Akkus in der Umweltbilanz deutlich besser ausfallen lässt. Auch die Verwendung von Kobalt in Akkus wird weiterhin deutlich reduziert (stationäre Akkus haben schon heute kein Kobalt). Nicht vergessen darf man zudem, dass die Herstellung von Brennstoffzellen nicht für ein Appel und ein Ei zu bekommen ist. Brennstoffzellen sind verdammt teuer, weil deren Herstellung sehr aufwendig ist. Der Toyota Mirai ist nicht umsonst doppelt so teuer wie der Tesla Model 3 (Mirai kann man nicht mit der deutlich teuren Tesla S-Klasse vergleichen, da der Tesla S in der PKW- Oberklasse spielt- deswegen hinken viele Vergleiche mit Elektromobilen, wenn der Bezug auf Teslas S-Klasse genommen wird- da wird oft irgendein Mittelklassemodel (Diesel, Benzin, Brennstoffzelle) mit einem Oberklassemodell der akkubetriebenen Fahrzeuge verglichen- was ein verdammt hinkender Vergleich ist. Es macht aber deutlich, dass für Autos schon sehr viel gewonnen wäre, wenn die Masse der Fahrzeuge deutlich sinken würde. Da sind SUV mit Sicherheit der falsche Weg. Für Brennstoffzellenautos ist der Aufbau einer Wasserstoffinfrastruktur viel teurer zu haben, als einfache Stromzapfsäulen, da dafür die Infrastruktur flächendeckend existiert (eine Stromzapfsäule ist relativ unkompliziert aufzustellen). Und die Qualität der Akkus wird sich sowohl von der Kapazität als auch von der Ladegeschwindigkeit weiterhin deutlich verbessern (Labormäßig ist die Entwicklung ziemlich weit vorangeschritten- teilweise kurz vor der Serienreife: https://www.focus.de/auto/videos/festst ... 47295.html). Selbst Toyota bleibt offenbar nicht nur einseitig bei der Produktion von Brennstoffzellenautos. Und auch die deutschen Autohersteller entwickeln schon ziemlich lange an Brennstoffzellenautos (nicht nur Toyota) z.B. Mercedes: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von ... produktion
Also man sollte dem Marketing der Brennstoffzellenhersteller vorsichtiger folgen- da ist keineswegs alles Gold was als glänzend dargestellt wird. Zudem haben auch Brennstoffzellen eine begrenzte Lebensdauer. Nachteile der Brennstoffzelle sind: deutlich schlechterer Wirkungsgrad als akkubetriebene Fahrzeuge (hinzu kommt der deutlich schlechte Wirkungsgrad bei der Wasserstofferzeugung und Lagerung), aufwendigere Infrastruktur zu Wasserstofferzeugung und Verteilung, hohe Kosten (hoher Aufwand der Herstellung) der Brennstoffzelle und Wasserstofftanks.
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