Re: Aufbau einer Planungsgruppe zur Gründung eines humanen Unternehmens

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Marcel Hammer
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Re: Aufbau einer Planungsgruppe zur Gründung eines humanen Unternehmens

#26

Beitrag von Marcel Hammer » So 20. Jan 2019, 17:31

Hallo zusammen,

ich habe dieses Thema hier eingebracht, um ein humanes Unternehmen ggf. gemeinsam aufzubauen. Ich frage mich, ob es sinnvoll ist, dass hier IN diesem Thema wieder von einer Genossenschaft die Rede ist, verfehlt eine Genossenschaft doch zum einen a) allgemein das Hauptkriterium eines Unternehmens (Wirtschaftlichkeit) und zum anderen b) die Intention dieses Themas (humane Unternehmen).

Hier wäre eine ModeratorIn hilfreich, die auf derartige "Missverständnisse" hinweist. Diese könnte Jiriskokan dazu ermutigen und ihm helfen, ein neues / "eigenes" Thema aufzumachen. Eine ModeratorIn zeichnet sich allgemein dadurch aus - qua Definition - dass sie Überblick hat, entsprechende logistisches Geschick hat und konstruktiv für "Gute Stimmung" sorgt, ggf. ihre persönlichen Gedanken hinten anstellt. Dass Thesen erneut "raus-gehauen" werden, ohne das weder die Inhalte verstanden wurden, noch das nachgefragt wird, sagt womöglich eher etwas für die "Akteure" aus.

Allgemein sollten sich Linke und Alternative Menschen fragen, auch da sie stets das "Soziale" betonen, ob sie nichts von Neoliberalen in Thinktanks lernen können: Diese arbeiten miteinander und nicht gegeneinander, habe es kollegial geschafft, ein Netz über die Welt zu legen, das leider funktioniert. Die linken und alternativen Menschen sind nicht wirklich vernetzt, obwohl es Milliarden sind. Irgendwie ziemlich blöde..

Meine eigene Erfahrungen gehen leider seit über einem viertel Jahrhundert in die Richtung, dass sich Linke und Alternative oft lieber bekämpfen, gegenseitig in Frage stellen und spalten (s. aktuelle Entwicklung der Linken..), so dass man sie eigentlich lediglich unbeaufsichtigt alleine lassen muss - wenn man ein Neoliberaler wäre - und dann kommt ohnehin aus obigen Gründen wenig bei rum: Sie legen sich gegenseitig Steine in den Weg, bekämpfen sich, statt ihre Ideen an anderer Stelle vorzutragen.

Mein Meinung ist, dass manche ihr eigenes Thema aufmachen sollten, wir gemeinsam Festhalten könnten, wie ModeratorInnen wirken sollten und diese ggf. auch einsetzen, da sonst Menschen mit Ideen gar nicht erst anfangen: Wohlwollen. Würde mich freuen.

Herzliche Grüße Marcel
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Re: Aufbau einer Planungsgruppe zur Gründung eines humanen Unternehmens

#27

Beitrag von Martha » So 20. Jan 2019, 17:46

Angekommen, als Mitschreiberin halte ich mich in diesem Thema zurück, weil für mich humane Unternehmensstrukturen nicht ausreichen, solange nicht das Thema Verträglichkeit des Unternehmens / der Produkte für eine Welt, in der alle Menschen gleichermaßen gut leben können, Hauptfokus ist.

Ein entsprechendes Thema werde ich eröffnen, damit sich humane Unternehmen und genossenschaftliche Strukturen sowie globalverträgliche Ökonomie nicht mehr in die Quere kommen.

LG
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genossenschaftliche, kooperative, solidarische Wirtschaft

#28

Beitrag von Martha » So 20. Jan 2019, 17:50

aus einem anderen Thread abgekoppelt

LG
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Re: genossenschaftliche, kooperative, solidarische Wirtschaft

#29

Beitrag von Martha » So 20. Jan 2019, 17:54

viewtopic.php?f=107&t=355&p=2059&hilit= ... haft#p2059
jiriskokan hat geschrieben:
So 20. Jan 2019, 11:55
Marcel Hammer hat geschrieben:
Sa 19. Jan 2019, 09:39
Hallo zusammen.


Tipp zum Verstehen, einfach mal die Perspektive von Neoliberalen einnehmen:
*Jene freuen sich, wenn wir Genossenschaften aufbauen, denn dann übernehmen wir noch gänzlich jene nicht Gewinn bringenden Facetten des Systems. Idem wir (Bau-) Genossenschaften durch unsere Arbeit aufbauen, verdient der Neoliberalismus. Dann kann Neoliberalismus durch unsere Hilfe, weil wir Genossenschaften aufgebaut und u.a. Versorgungsaufgaben übernommen haben, uns noch effektiver "knechten" uns ausnehmen.
*Wollen wir das?!
*Wir müssen Einfluss auf den Markt haben, so wie es hier dargestellt ist.

*
lieber marcel hier hast du einiges nicht verstanden
eine genossenschaft ist der zusammenhalt vieler menschen die das selbe möchten- ich möchte das so ausdrücken- wohnen niedrige und stabile preise, versorgung solidarische landwirtschaft sind zwei der gründe es geht darum sie dort auszuhebeln wo wir am meisten leiden, wohnen und essen alles andere ist nebensache.

lg
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Re: Aufbau einer Planungsgruppe zur Gründung eines humanen Unternehmens

#30

Beitrag von Martha » So 20. Jan 2019, 18:13

Marcel Hammer hat geschrieben:
So 20. Jan 2019, 17:31

Dass Thesen erneut "raus-gehauen" werden, ohne das weder die Inhalte verstanden wurden, noch das nachgefragt wird,
Wörtlich habe ich in der "erneut rausgehauenen These" geschrieben "ist dieser Aspekt bei marogal nicht vorhanden, jedenfalls mir nicht aufgefallen" was nach meinem Verständnis und nach meiner Absicht ausdrücken sollte, dass ich womöglich etwas übersehen habe, was man jetzt gerne anführen könnte.
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Re: Aufbau einer Planungsgruppe zur Gründung eines humanen Unternehmens

#31

Beitrag von Marcel Hammer » So 20. Jan 2019, 18:18

Klassisches Verständnis von Wirtschaftlichkeit und natürliche Wachstumsdynamik
zwei unzureichende Aspekte des Wirtschaftsprozesses

Humane Unternehmen und ein neues Verständnis von Wirtschaftlichkeit


0 Vorgedanken

1 Klassisches Verständnis von Wirtschaftlichkeit
1.1 Einleitung
1.2 positive Aspekte
1.3 Unzulänglichkeit / „cave“
Beispiel für Unzulänglichkeit:
Neoliberale Gegenwart

2 Natürliche Wachstumsdynamik
2.1 Einleitung
2.2 positive Aspekte
2.3 Unzulänglichkeit / „cave“
Beispiel für Unzulänglichkeit:
UDSSR – bedingungsloses Grundeinkommen

3 Konsequenzen der Unzulänglichkeiten
3.1 Einleitung
3.2 Abhängigkeitsbeziehung
3.3 Logische Konsequenzen der Analyse von Konsequenzen der Unzulänglichkeiten und realen Abhängigkeitsbeziehung

4 Verantwortung und Handeln: Der neue Weg
4.1 Zusammenfassung
4.1 Extra: Warum Politik keine Lösung sein kann



0 Vorgedanken
Im Folgenden geht es nicht darum, beispielsweise ein kapitalistisches oder ein sozialistisches Verständnis von Wirtschaftlichkeit zu erweitern oder auszubauen. Vielmehr wird ein neues Verständnis von Wirtschaftlichkeit präsentiert. Bitte bei Frage vorab nachfragen.

1 Klassisches Verständnis von Wirtschaftlichkeit

1.1 Einleitung
Im „Klassischen Verständnis von Wirtschaftlichkeit“ findet sich eine spezielle Auslegung von Wirtschaftlichkeit, die sich insbesondere in Zeiten des kalten Krieges in westlichen Industrienationen und gegenwärtig und allgemeine in neoliberalen Wirtschaftsanordnungen findet.

1.2 positive Aspekte
Als positive Aspekte jener „Klassischen Wirtschaftlichkeit“ wird einhergehende Produktiv verstanden, die meist mit einem beidseitig vereinbarten Arbeitsvertrag einhergeht. Nach dem Verständnis vieler Ökonomen und Menschen im Alltag stellt jener „Biss“ das Herzstück für Wirtschaftlichkeit überhaupt dar. Durch einen erzeugten „Druck“ werden Menschen dazu gebracht, Höchstleistungen zu erzeugen.

1.3 Unzulänglichkeit / „cave“
Insgesamt wird bei dem „Klassischen Verständnis von Wirtschaftlichkeit“ der Mensch und menschliche Bedürfnisse unzureichend beachtet. Jene funktionalen Betrachtungen schließen menschliche Aspekte grundlegend aus und sind daher wie jegliche isolierten Betrachtungen unzureichend. Klassische Wirtschaftlichkeit ist spätestens dann dysfuktional, wenn die resultierende Gesamtsituation nach ökonomischen Gründen und/oder menschlichen Gründen für Menschen nicht weiter hinzunehmen ist. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn längerfristig ökonomische Interessen über das Wohl der vielen Menschen gestellt werden und das Prinzip der Gewinnmaximierung auch den Alltag immer mehr prägt.

Beispiel für Unzulänglichkeit:
Ein Beispiel für die Unzulänglichkeit einer negativen Entwicklung, die auf klassischer Wirtschaftlichkeit basiert, stellt die anhaltende, neoliberale, weltweite Entwicklung dar. Entscheidend ist, dass das im Arbeitsvertrag festgehaltene Einkommen verhältnismäßig wesentlich geringer ist, als die erwirtschafteten Gewinne, über die andere verfügen. Neben dem wirtschaftlichen Raubbau an Menschen, werden diese dahingehen „geknechtet“, als dass ihre Arbeitskraft maximal ausgenommen wird und der Mensch mitunter gezwungen wird, über seine Grenzen zu gehen.



2 Natürliche Wachstumsdynamik

2.1 Einleitung
Natürlicher Wachstumsdynamik stellt das Herzstück von Arbeitsprozessen dar, die dem Menschen gerecht werden und die von natürlichen Wachstumsprozessen profitieren. Einem humanen Verständnis zufolge bilden Mensch und Arbeitsprozesse eine natürliche Einheit und durch dieses abgestimmte Zusammenspielt wird eine gesunde und stabile Produktivität gewonnen.

2.2 positive Aspekte
Der Vorzüge von natürlicher Wachstumsdynamik betreffen insbesondere das Wohl des Menschen, der tatsächlich mit seinen Aufgaben wächst. Zu was Menschen fähig sind zeigt sich, wenn natürlicher Wachstum nicht beeinträchtigt wird. An dieser Stelle wird auf das „Wunder Mensch“ lediglich verwiesen.

2.3 Unzulänglichkeit / „cave“
Unzulänglichkeiten natürlicher Wachstumsprozesse sind genau genommen nicht in diesen enthalten, sondern hängen mit externen Faktoren zusammen. Der Mensch ist nicht nur ein soziales Wesen, sondern braucht für seine Entwicklung entsprechende Hilfe und Rahmenbedingungen. Ein „System“ (z.B. Nation, Staatenbund) erweist sich keineswegs als falsch oder unzulänglich, wenn beispielsweise die einseitige Entwicklung eines anderen Systems (z.B. „Primat er Gewinnmaximierung“) dieses ausbeutet, negativ beeinflusst usw. Die Möglichkeit von Außen Einfluss zu nehmen oder auch intern beispielsweise Machtinteressen umzusetzen, unterstreicht, dass eine natürliche Wachstumsdynamik sowohl abhängig als auch manipulierbar ist. Zudem braucht die Entfaltung natürlicher Wachstumsdynamik neben dem Rahmen externe Anreize, die zum einen in der Bindung als auch in den natürlichen Aufgaben gegeben sind. Wird diese Bindung verändert oder die Aufgaben beispielsweise entzogen, dann entfaltet sich Wachstum nicht.

Beispiel für Unzulänglichkeit:
Eine Darstellung der Entwicklung der UDSSR kann an dieser Stelle nicht geleistet werden. Ein negatives Beispiel, in dem sich natürliche Wachstumsdynamik unzureichend entfalten kann, findet sich womöglich im bedingungslosen Grundeinkommen. Indem das Erledigen von natürlichen Aufgaben, die einen wesentlichen Faktor bei Entwicklungsprozessen darstellen (Arbeit), entzogen wird („Du brauchst nicht arbeiten!“), steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Entwicklung stagniert. Zudem ist hier von Verläufen auszugehen, bei denen sich bereits in jungen Jahren Menschen entschließen, in größer werdenden Gruppen entsprechend gut versorgt zu leben, ohne je in der Arbeitswelt überhaupt tätig zu werden, allerdings von anderen getragen (Ungleichgewicht). In diesen unnatürlichen, durch künstliche Meta-Eingriffe erzeugten Stadien stagniert / mutiert menschliche Entwicklung.




3 Konsequenzen der Unzulänglichkeiten

3.1 Einleitung
Bei Versuch jene beiden Ansätze zu verstehen und sinnvoll zu beurteilen zeigt sich, dass insbesondere die Weite des Fokus der Betrachtung von entscheidender Bedeutung ist. Klassisches Verständnis kann nicht sinnvoll bzw. lediglich einseitig beurteilt werden, wenn der Mensch nicht einbezogen wird. Auch wenn Leistung als alleiniges Kriterium erhoben wird, wird der vermeintliche Faktor Menschen früher oder später durch beispielsweise natürliche Verschleißerscheinungen die Berechnung als unzureichend erweisen. Sowohl beim „Klassischen Verständnis von Wirtschaftlichkeit“, also auch bei „Natürlicher Wachstumsdynamik“ zeigt sich, dass diese beiden Aspekte keineswegs isoliert betrachtet werden können. Eine Erweiterung des Fokus, ganzheitliches Verständnis erweist sich als konstruktiv.



3.2 Abhängigkeitsbeziehung

3.3 Logische Konsequenzen der Analyse von Konsequenzen der Unzulänglichkeiten und realen Abhängigkeitsbeziehung
Es zeigt sich:
( 1.) Dass sich zum einen klassische Wirtschaftlichkeit nur solange entfalten kann, wie die Anforderungen im Gleichgewicht mit den menschlichen Bedürfnissen stehen. Zum anderen kann jene Wirtschaftlichkeit zur Herausbildung einer führenden Gruppe führen und von externer Einflussnahme maßgebend abhängt.
(2.) Ebenso ist natürliche Wachstumsdynamik von externer Einflussnahme abhängig. Zudem sollten natürliche, die Entwicklung begünstigende und für Wachstum erforderliche, externe Faktoren (z.B. die Notwendigkeit Arbeiten zu müssen), nicht entzogen werden.

4 Verantwortung und Handeln: Der neue Weg
Durch den Aufbau von humanen Unternehmen wird die Abhängigkeitsbeziehung durchbrochen. Indem die Gewinne nicht Abgezogen werden, verlieren neoliberale Strukturen und u.a. das Prinzip der Gewinnmaximierung an Bedeutung. Theoretisch erfreuen sich Produkte aus Konzerne, die weiterhin die Gewinne abziehen, keiner Nachfrage mehr (Absage Ungleichheit). Das Käuferverhalten kommt einer „basisdemokratischen Selektion“ gleich und stellt zugleich eine Absage an die Gier der Unternehmer dar, die entsprechende Regelungen nicht in die Satzung aufnehmen und Transparenz ablehnen.
Zwischen den neuen, ausgewählten Anbietern wird es keinen erheblichen Preiskampf geben, dafür aber wird natürliche Konkurrenz – ein gesunder Wettbewerb mit dem gemeinsamen Ziel, Qualität zu liefern - bestehen, d.h. primär werden jene Unternehmen Bestand haben, die nicht aufgrund von quantitativen Faktoren, sondern aufgrund von qualitativen Gründen gekauft werden. Der Markt bzw. die Wirtschaft erfährt eine natürliche Kontrolle.



4.1 Zusammenfassung
Grundlegende Veränderungen begünstigen eine neue Wirtschaftlichkeit, die nicht mehr der klassischen, kapitalistischen Wirtschaftlichkeit und zugleich nicht mit sozialistischer, natürlicher Wirtschaftlichkeit vergleichbar ist. Jeweils werden die positiven Aspekte beibehalten:
(a) Es gibt weiterhin einen freien Markt, der Anforderungen an Produkte stellt und zur Arbeit motiviert, die natürliche Notwendigkeit von der Übernahme von Aufgaben unterstreicht.
(b) Entgegen verkürzter, kapitalistischer Darstellungen wir der ganze Mensch und natürliche Wachstumsdynamik einbezogen. Indem sich der Mensch mit seiner Arbeit identifiziert, Arbeitsbedingungen und Klima passen, Arbeitsprozesse und Arbeitsschritte nicht zerteilt werden, der ganze Mensch angesprochen wird, entfaltet sich eine neue, bis dato unbekannte Arbeitsdynamik, die neue Wirtschaftlichkeit auszeichnet. Keineswegs ist „Biss“ und „Druck“ für Hochleistungen erforderlich oder gar der einzige Weg. In den Unternehmen entfaltet sich gänzlich anderes Arbeiten (vgl. www.marogal.de „Unternehmen der Zukunft).



4.2 Extra: Warum Politik keine Lösung sein kann
Die Aufgabe von Politik ist es, für die Gestaltung des „Raums“ in der Beziehung zu sorgen, Gerechtigkeit und Chancengleichheit zu ermöglichen. Wie letztlich der Raum gestaltet wird, Arbeitsverträge ausgehandelt werden, ist kein Inhalt von Politik. Ebenso wie eine Ungleichheit, die sich entfalten kann, ist dies kein Inhalt von Politik. Zudem ist es nicht Aufgabe der Politik, den Besitz von Institutionen und einzelnen Menschen nachträglich anzupassen. Es ist Sache der Teilnehmer, Arbeitsverträge einzugehen oder nicht einzugehen. Nachträgliche Korrekturen sind ethisch höchstwahrscheinlich nicht tragbar.


Herzliche Grüße Marcel
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Re: Aufbau einer Planungsgruppe zur Gründung eines humanen Unternehmens

#32

Beitrag von Harald Uhlig » So 20. Jan 2019, 19:16

@Marcel Hammer , welche Unternehmensform für ein humanes Unternehmen gewählt wird, ist doch zweitrangig, oder sehe ich das falsch? Mag sein, das Du nachweisen willst, das es auch mit einer GmbH möglich ist, ein humanes Unternehmen zu gründen und dauerhaft erfolgreich zu sein. Aber andere Gesellschaftsformen sind doch genauso am Markt tätig und können da ihre Vorzüge beweisen. Die Gemeinnützigkeit von Wohnungsgenossenschaften ist ja leider Geschichte. Wohnungsgenossenschaften sind eben nicht die "Tafeln" des Wohnungswesens. Wenn ich eine (Fast-) Ruine besetze und dort nicht investiere, sondern nur wohne und notdürftig erhalte, das ist die "Tafel" des Wohnungswesens. So etwas ist aber wohl nicht gemeint von Jiri, glaube ich. In Weimar gibt es z.B. die Ro70. Das ist ein erfolgreiches Wohnprojekt, das als Ausgangspunkt ein leerstehendes altes Krankenhaus hatte. Nach etlichen Jahren wird es 2019 fertig. Die Satzung dieser Genossenschaft entspricht allerdings nicht den Anforderungen eines humanen Unternehmens, da zwar keine Gewinnentnahmen für die ordentlichen Genossenschaftsmitglieder vorgesehen sind; jedoch sind Zinsen für sogenannte investierende Mitglieder vorgesehen. Außerdem gibt es gar keine Festlegung zu den Gehältern in der Satzung.
Mir ist noch eine Frage zum humanen Unternehmen eingefallen: Müsste es in der Satzung nicht auch eine Festlegung dazu geben, wie mit Inflation bzw. Deflation umzugehen ist. Bei den Angestellten gehe ich davon aus, dass natürlich die Gehälter angepasst werden. Wie ist das aber mit den Einlagen der Gesellschafter?
Interessant bei der Zeiss-Stiftung finde ich, dass man 2008 die Verhältnismäßigkeit der Gehälter aus der Satzung gestrichen hat. Damit hat man ganz klar vor dem Neoliberalismus kapituliert. Zweifellos wird es ein Problem für jedes humane Unternehmen sein, seine Fachkräfte und Manager zu halten, solange die neoliberalen Unternehmen parallel bestehen.
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Re: Aufbau einer Planungsgruppe zur Gründung eines humanen Unternehmens

#33

Beitrag von Marcel Hammer » So 20. Jan 2019, 21:05

"Schlicht und einfach ist jenes „Gefälle“ nicht weiter präsent und die Möglichkeit der Bereicherung ist unterbunden. Sowohl Struktur, Gesamtaufbau und das gesamte Unternehmen von morgen sind von einem Gleichgewicht geprägt. Die wirtschaftliche Gesamtleistung wird als Gemeinschaftsprodukt verstanden. Das Unternehmen ist, entsprechend des neuen Selbstverständnisses, das Unternehmen aller MitarbeiterInnen. Jegliches Einkommen bewegt sich innerhalb der in der Satzung festgelegten Minimal- und Maximalgrenze, keine einzelnen Personen bereichern sich an den erwirtschafteten Gewinnen, an der Wertsteigerung des Unternehmens und überhaupt." (Zitat Webseite Marogal aus den FAQ : https://www.marogal.de/fragen-antworten ... n-zukunft/ )

Wer mag ist herzlich eingeladen, sich auf der Webseite von Marogal weiter umzusehen. Insgesamt macht es den Eindruck, dass ..

(a) mehr Interesse besteht, über anderen bzw. bereits bestehende Vorhaben / Projekte zu sprechen (Sozialistische Inhalte),
(b) weniger auf die angeführten Inhalte eingegangen wird,
(c) scheint das Thema humanes Unternehmen - so wie es hier vorgestellt wurde - zwar bei diversen Personen auf Interesse zu stoßen (Amanda, Martin, Tinka und Susanne), allerdings scheint (hier) kein Austausch zu entstehen.

Wir könnten überlegen:
A Ob das Thema überhaupt hier - in diesem Forum - richtig platziert ist?
B Ob wir es ansonsten an anderer Stelle vorstellen wollen (Wo?)? (Veröffentlichen in anderen Medien? Anfrage Rubikon oder anderen Zeitungen?)
C Ob wir ggf. spezielle Gesprächspartner ansprechen wollen (Politiker (Wagenknecht, Kipping usw.), Intellektuelle (Precht, Enzensberger usw.), Prominente usw.).


Für mich ist es voll okay, wenn hier im Forum bei Aufstehen nicht der Ort für derartige Themen ist. Das hängt freilich (auch) mit dem Thema zusammen, das eben über den "Politischen Tellerrand" hinausgeht bzw. eben aus jener Sicht an sich nicht angebracht sein mag. Wir sollten nicht vergessen, dass wir letztlich alle an einem Strang ziehen. Wir brauchen uns nicht zu bekriegen, geht es uns allen um eine soziale, gerechte Welt, ohne ein prägendes Ungleichgewicht. Auch wenn das Thema hier beendet wird, sollten wir uns weiterhin solidarisch die Bälle zuspielen.

Mein Resümee: Vielleicht muss der politische Kampf erst in den eigenen Reihen sich ausbreiten, bis den letzten der Irrsinn vom Kampf klar wird. Wir könnten gemeinsam bedenken, dass mit der erkämpften Mehrheit zwar eine Richtung vorgegeben ist, allerdings keine Lösung von (grundlegenden) Problemen gewonnen ist. Dass wir mit humanen Unternehmen nicht weiter passiv fordern, sondern aktiv aufbauen und anschließend aufgrund unserer Entscheidung für etwas (das Produkt aus humanen Unternehmen) Verantwortung übernehmen, mag ungewohnt sein. Wir können aber auch lernen und aus der Abhängigkeit erwachsen.
Wer ähnlich denkt, kann sich gerne mitteilen.
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Re: Re: Aufbau einer Planungsgruppe zur Gründung eines humanen Unternehmens

#34

Beitrag von Thomas Kross » So 20. Jan 2019, 22:24

Wenn man ein humanes "Unternehmen" gründen möchte, halte ich es für notwendig, das über flache Hierarchien voll durchdemokratisiert zu realisieren, ähnlich wie das der ehemals brasilianische Unternehmer Robert Semler hier beschreibt: und anreißt (eine ausführlichere Beschreibung findet man in seinem Buch "Das Semco-System"). Ansonsten halte ich es für ansprechender, dass sich Menschen zusammenfinden, Grund und Boden (eventuell mit Immobilien) zu erwerben. Und hier beginnt das eigentliche Problem nahezu der gesamten Menschheit: Der Grund und Boden ist in der Hand weniger Menschen. Dadurch sind die meisten Menschen darauf angewiesen, sich abhängig beschäftigen zu lassen, da sie nicht mal ihre eigenen Lebensgrundlagen erarbeiten können (Nahrung, Wasser und Wohnraum)- mangels Besitz von Grund und Boden. Befreit sind Menschen aus dieser Abhängigkeit erst, wenn sie über Grund und Boden verfügen und damit weitgehend unabhängig Wohnraum errichten und Nahrungsmittel anbauen können, Wasser gewinnen können, (regenerative) Energie gewinnen können. 100-te Ökodörfer weltweit (https://ecovillage.org/ ) machen das ja schon längere Zeit so- mit dem Ziel, zunehmend autark zu werden (z.B. das Ökodorf Sieben Linden: https://siebenlinden.org/de/start/), das ich mir schon persönlich angesehen habe).
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Re: Aufbau einer Planungsgruppe zur Gründung eines humanen Unternehmens

#35

Beitrag von Harald Uhlig » Mo 21. Jan 2019, 16:11

Ich habe heute bei marogal.de wieder vorbeigeschaut und festgestellt, dass sich dort noch eine Menge entwickelt. Mich würde interessieren, wer alles an diesem Projekt mitarbeitet.

Ich bleibe dabei, dass das, was da beschrieben wird, nicht so neu ist wie es den Anschein hat. Neu ist die Aufforderung, einen evolutionären anstatt revolutionären Weg dahin zu beschreiten. Es lohnt sich auf jeden Fall, die Darlegungen bei marogal.de im Detail zu diskutieren und Einiges auch zu hinterfragen. Die Frage danach, was es schon Ähnliches gab oder auch gibt, sollte erlaubt sein. Heute bin ich z.B. darauf gestoßen, dass die katalanische Selbstverwaltung von Betrieben vor rund 90 Jahren wahrscheinlich auch recht nah da dran war, jedenfalls viel näher als etwa ein sogenannter Volkseigener Betrieb in der DDR. Abgesehen vom staatlichen Eigentum gab es da ja eine tödliche Gängelung durch staatliche Planung und ideologische Einwirkung ohne Ende.

Zu A: Ich finde, dass das Thema hier nicht falsch ist. In erster Linie wird AUFSTEHEN sicherlich mit Protest und Kampf in Verbindung gebracht. Das bleibt auch erforderlich. Andererseits ist Aufstehen durch Anpacken eine sehr wohltuende Ergänzung. Wenn also neben Plakaten mit politischen Forderungen auch welche mit "Aufstehen mit humanen Unternehmen" getragen würden, dann wäre das doch sehr gut!

Zu B: Selbstverständlich sollte das Thema nicht nur hier publiziert und diskutiert werden. Schon gar nicht nur mit Zugang für Mitglieder. Neues Deutschland hat beispielsweise in der Wochenendausgabe auch in der Vergangenheit alternative wirtschaftliche Projekte vorgestellt, die sich allerdings schon im Umsetzungsstadium befanden. Aber warum nicht diesen evolutionären grundsätzlichen Wirtschaftsansatz dort vorstellen?

Zu C: Spezialisten als Gesprächspartner wären auf jeden Fall nützlich.

Ich unterstütze ausdrücklich die Überlegung, dass es kein zweites Mal dazu kommen darf, dass nach siegreichem Kampf nicht klar ist, wie Wirtschaft funktionieren soll.
Aber noch verlockender ist der Gedanke, dass es eines kämpferischen Sieges gar nicht bedarf.
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Re: Aufbau einer Planungsgruppe zur Gründung eines humanen Unternehmens

#36

Beitrag von Martin Durel » Mo 21. Jan 2019, 16:42

((Bin seit längerer Zeit mal wieder da und wundere mich, dass hier zumindest scheinbar gegeneinander gearbeitet und nicht miteinander gearbeitet wird. Warum das Projekt immer wieder mit alten Ansätzen verglichen wird, die gänzlich anders sind, ist mir ein Rätsel. Das macht zum einen keinen Sinn und zum anderen werden - wenn jemand das Projekt verstanden hat - nicht nur Äpfel mit Birnen verglichen, die immerhin gemeinsam haben, dass sie essbares Obst sind. "Volkseigner" und "staatliches Eigentum" (?!): Mit der "Stimme der Vielen" wird ein ausdrücklicher Gegenpart zum Staat und ein quasi neues Handlungsorgan, eine "Kontrolle der Wirtschaft" instaliert. Oben wurde ein neues Verständnis von Wirtschaftlichkeit dargestellt, das eben vom Staat unabhängig sein muss, freien Markt braucht und vor allem diesen human vorgestaltet (durch die Abwahl der nicht-humanen Firmen).))

Neuer Anfang: Humane Unternehmen

Mein Gedanke: Wir machen unser Projekt nicht kleiner, als es ist, wir sollten zusammen arbeiten, uns die Bälle zuspielen und gemeinsam positiv über das Projekt sprechen, das ausdrücklich nichts mit Kampf und nichts mit einem politischen Weg zu tun hat.

Zu A: Wir brauchen mehr Menschen, die Mitreden. "Aufstehen durch Anpacken" bzw. "Aufstehen mit humanen Unternehmen!" ist eine sehr sehr gute Idee! Ebenso Plakate und vielleicht T-Shirts usw. Da geht einiges! Muss auch nicht so teuer sein. Und mit dem Inhalt "Humanes Unternehmen" gäbe es endlich einen greifbaren Inhalt. Wer darf festlegen, ob das okay ist? Hoffentlich wurde hier noch nicht so viel fragliche Bürokratie eingerichtet..

Zu B: Nicht nur hier. Welche Kontakte könnten wir knüpfen? Wie könnten wir mit "Neues Deutschland" usw. in Kontakt treten? Wer hat vielleicht Kontakte? Wie kommt unser Thema in die Gruppen? Vielleicht wäre eine kleine, betreffende Organisationgruppe gut. Gibt es vielleicht Informationsmaterial?

Zu C: Wer käme denn in Frage? Vielleicht reagieren manche auch gekränkt, eben weil jene eigentlich seit Jahrzehnten keine eigenen Wege aufgebaut und umgesetzt haben. Hier wird sich zeigen, wem es ums eigene Ego geht und wer wirklich was verändern will.

Ich möchte den Gedanken, "dass es eines kämpferischen Sieges gar nicht bedarf" abschließend aufgreifen und sagen, dass ich mich richtig freue. Wir machen einfach weiter und überzeugen ohne Gewalt und Kampf, erobern die Herzen vieler anderer Menschen, die vielleicht irgendwann zufrieden in den ersten humanen Unternehmen arbeiten werden. Die Argumente sind auf unserer Seite. Jetzt geht es darum, die frohe Kunde unters Volk zu bringen. Auf gehts!
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Re: Aufbau einer Planungsgruppe zur Gründung eines humanen Unternehmens

#37

Beitrag von Martha » Mo 21. Jan 2019, 17:04

Martin Durel hat geschrieben:
Mo 21. Jan 2019, 16:42

Zu A: Wir brauchen mehr Menschen, die Mitreden. "Aufstehen durch Anpacken" bzw. "Aufstehen mit humanen Unternehmen!" ist eine sehr sehr gute Idee! Ebenso Plakate und vielleicht T-Shirts usw. Da geht einiges! Muss auch nicht so teuer sein. Und mit dem Inhalt "Humanes Unternehmen" gäbe es endlich einen greifbaren Inhalt. Wer darf festlegen, ob das okay ist? Hoffentlich wurde hier noch nicht so viel fragliche Bürokratie eingerichtet..
Meinst du mit "hier" das Forum? Solange es dem Gründungsaufruf nicht widerspricht und nicht gegen Gesetze verstößt, kann ich meine Ziele und Wege persönlich wählen unter dem Dach von aufstehen, so halte ich es; wem sonst sollte ich verpflichtet sein?

Wie steht so schön oben über diesem Raum
aufstehenforum.de: BASISDEMOKRATISCH | TRANSPARENT | UNABHÄNGIG | DEM GRÜNDUNGSAUFRUF VERPFLICHTET

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Re: Aufbau einer Planungsgruppe zur Gründung eines humanen Unternehmens

#38

Beitrag von Harald Uhlig » Di 22. Jan 2019, 15:16

Hallo, allerseits,

wir haben jetzt das Thema Aufbau einer Planungsgruppe zur Gründung eines humanen Unternehmens zweimal in diesem (offenen) Forumsbereich.
Ich schlage vor, dass wir für den Aufbau im engeren Sinne ab sofort das neu unter Wirtschaft angesiedelte Thema benutzen und dieses hier schließen oder umwandeln in ein Diskussionsthema über humane Unternehmen. Schließen heißt ggf. natürlich nicht, dass die Beiträge verschwinden!

Wie seht ihr das?

Viele Grüße
Harald
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Re: Aufbau einer Planungsgruppe zur Gründung eines humanen Unternehmens

#39

Beitrag von Marcel Hammer » Mi 23. Jan 2019, 00:09

Aufstehen und Aufbauen / Humane Unternehmen
Los gehts!


Über die Entwicklungen des "Humanen Unternehmens" bin ich sehr zufrieden und freue ich mich, weitere schöne Nachrichten mitteilen zu können. Vorab möchte ich kurz über diverse Dinge bzw. über die lose Gruppe in Frankfurt berichten, die Marogal aufgebaut hat:

{Webseite}
In erster Linie heißt das, dass die Webseite eingerichtet wurde. Die Webseite hat primär die Funktion, allgemeine Informationen zu liefern. Der Schreibstil der Webseite wurde immer wieder mit AGBs verglichen, die eigentlich keiner wirklich liest, die aber als solche sinnvoll sind. Der Text der Webseite ist schon ein wenig trocken, wenngleich ich ihn nicht mit einer Gebrauchsanweisung gleichsetzen möchte. Hilfreich finde ich auch die FAQs.

{"Literarische" Darstellung von Marogal}
Neben diesem Text wurde eine Gesamtdarstellung in fast schon literarisch-künstlerischer Form versucht, die allerdings mitunter als zu unstrukturiert empfunden wurde. Zudem wird seit längerem ein kleiner, vielleicht fünfminütiger Clip produziert. Anhand des Beispiels zweier junger Menschen, die jeweils eine Getränkeproduktion eröffnen, wird das Vorhaben von Marogal dargestellt. Im Vordergrund stehen die Inhalte in der Satzung und Umsetzung. Schließlich folgt ein Lokal, ein Supermarkt usw. dem Vorbild: DIe Menschen wollen mehr Produkte aus "Humanen Unternehmen".

{Kurzdarstellungen: sehr kurz und etwas länger}
Aktuell geht es darum, eine benutzerfreundliche, leicht verständliche, kurze Darstellung von Marogal zu erstellen: Jeder der diese liest soll verstehen, um was es geht, was Marogal auszeichnet, was es ist und was Marogal nicht ist. Die Kurzbeschreibung kann an Mails oder die Webseite geheftet werden und dann ausgedruckt werden, circa 10 Seiten, auch mit Tabellen und Grafiken. Zudem soll es eine Mini-Darstellung geben, die lediglich eine Seite lang ist, aber die zehn Seiten zusammenfasst und eben aus jenen zehn Unterprunkten besteht, quasi wie eine Einleitung. Wer also diese eine Seite liest, kann ganz nach Belieben auf den zehn Seiten sich weitere Informationen holen. Kinderleicht, eben für alle leicht zu haben und ohne jene Ausgrenzungen nach dem Motte: "Ihr versteht ja eh nichts!" - Alle machen mit! Insbesondere werden auch "Reichweiten" von anderen Ansätzen und Wegen der Einflussnahme verglichen. Ich war überrascht, dass Marogal sich gegenüber sozialistischen Ansätzen (dialektisch-politischen Ansätzen), Transaktionssteuer (Attack), Gemeinwohl Ökonomie usw. derart positiv abhebt. Insbesondere bei der praktischen Umsetzbarkeit schnitt Marogal sehr gut ab, viele andere Initiativen/Ansätze entpuppten sich als illusorisch. Nachteile von Transaktionssteuern, dass Mehrheiten erforderlich sind, derartige "Eingriffe" vielleicht gar nicht wirklich gut ethisch zu halten sind; gewaltige Hürden, die Gemeinwohl Ökonomie zu nehmen hat - Marogal bleibt insgesamt nicht erreichbar und zudem lässt sich dies argumentativ gut darstellen. Offenbar ist Marogal zudem der einzige Weg/Ansatz, bei dem es zu grundlegenden Veränderungen kommt.
Die beiden Kurzbeschreibungen sollten hoffentlich in 3-4 Wochen fertig sein, vielleicht ein wenig früher.



Diverse offene Fragen bleiben unbeantwortet. Jene offenen Fragen sollten wir unbedingt sammeln. Vielleicht hat jemand eine Idee, wie wir vorgehen sollten:

A) Vielleicht gelingt es uns tatsächlich einen redlichen "Experten" für ein Gespräch zu gewinnen. Ein Experte zeichnet sich eben dadurch aus, dass jener Experte auf seinen Gebiet ist. Da das Vorhaben sich in einem "Gebiet" jenseits von üblicher Politik und Wirtschaft bewegt und neue Aspekte thematisiert, wäre ich gespannt, wer sich tatsächlich als "Experte" bezeichnet.

B) In jedem Fall wäre weitere Öffentlichkeitsarbeit gut. Wir sollten Ideen sammeln.

C) Wer übernimmt welche Aufgaben?

D) Wir sollten uns einen "Fahrplan" überlegen, was zunächst zu tun ist. Z.B:
*Kurzbeschreibung (Gruppe Frankfurt: circa 3-4 Wochen)
*Aufmerksam erzeigen (Wie? Wo? (Kleingruppen, Experten, Zeitungen..) - Wie läuft Weitergabe an Kleingruppen ab?
*Wie könnte weiteres Vorgehen betreffend Treffen mit "Experten" / Wissenschaftlern / Politikern aussehen?
*Fahnen und T-Shirts gestalten und produzieren
*Vorhaben hier als Arbeitsgruppe eintragen

E) Sehr wichtig: Wie wollen wir hier im Forum weiter verfahren? Der Vorredner [ich darf wohl den Namen nicht nennen .. (?)] hat wertvolle Vorschläge gemacht. Ebenso wurde mir via Privatmail freundlicherweise mitgeteilt, dass wir eine "Arbeitsgruppe" oder ähnliches einrichten sollten / könnten. Da ich hier im Forum neu bin und mich zu wenig auskenne, würde ich mich über weiterführende Hinweise sehr freuen. Vielleicht einen zuständigen Admin fragen? Das schaffen wir schon :D Danke

Bitte ergänzt und berichtigt mich!

Herzliche Grüße Marcel
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Re: Aufbau einer Planungsgruppe zur Gründung eines humanen Unternehmens

#40

Beitrag von Martin Durel » Mi 23. Jan 2019, 14:00

Gruppenleitfaden von Aufstehen
Habe einen "Gruppenleitfaden" von Aufstehen bzw. einen Link bekommen. Vielen Dank
Habt ihr den auch? Wie geht es weiter? Was ist mit dem Vorschlag, zum Thema Wirtschaft zu wechseln? Können wir einfach so alle Themen zusammen ziehen - das glaube ich nicht.. Was machen wir? Wer kennt sich aus? Wie erreichen wir vor allem die Gruppen / Experten(wen?) und mehr Öffentlichkeit!

Marogal kann mehr als andere Ansätze!?!
Mich hat an den neuen Infos oben besonders angesprochen, dass die kleine Gruppe in Frankfurt an Methoden zu arbeiten scheint, die die Funktionalität von sozialem Engagement erfassen. Wieder stellt sich mir die Frage, warum dies zuvor bei anderen Ansätzen wenig thematisiert wurde. Erneut stelle ich fest und wieder tut es weh, dass uns jene neoliberalen Strategen in ihren Thinktanks leider auch hier überlegen waren. Der Vorschlag, erst einmal zu analysieren was auf welchem Weg überhaut erreicht und nicht erreicht werden kann, gefällt mir. Die These, dass der Ansatz von Marogal anderen sozialistischen Ansätze bzw. Transaktionssteuer und Gemeinwohl Ökonomie überlegen sein soll, halte ich für eine große. Da müssten bestimmt ein paar Leute im Forum was dazu zu sagen haben. Mir wären ein paar weitere Informationen lieb. Vielleicht sind ein paar Auszüge vor der Fertigstellung der Kurzdarstellung möglich.

Verständlichkeit für alle!
Mit der Kurzdarstellung können wir bestimmt eine Menge anfangen. Verständlichkeit für jeden ist ganz wichtig. Ich frage mich, ob manche Beiträge hier nicht bereits extrem abschreckend waren. Da war die Rede von Ansätzen, Theorien und Verweisen auf Informationsquellen. Heißt links zugleich auch immer, sich intellektuell und abgehoben ausdrücken zu müssen? Wohl kaum. Da kam bestimmt nicht jeder mit, manche haben sich ausgeschlossen gefühlt und waren es letzlich auch. Das können wir doch auch anders.

Mit Namen ansprechen oder nicht?
Mein Name darf hier im Form gerne benutzt werden. Vielleicht schreibt ihr das auch, damit Formulierungen wie "neue Infos" genau zugeordnet werden können.
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Susanne
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Re: Aufbau einer Planungsgruppe zur Gründung eines humanen Unternehmens

#41

Beitrag von Susanne » Do 24. Jan 2019, 20:36

Harald Uhlig hat geschrieben:
Di 22. Jan 2019, 15:16
Hallo, allerseits,

wir haben jetzt das Thema Aufbau einer Planungsgruppe zur Gründung eines humanen Unternehmens zweimal in diesem (offenen) Forumsbereich.
Ich schlage vor, dass wir für den Aufbau im engeren Sinne ab sofort das neu unter Wirtschaft angesiedelte Thema benutzen und dieses hier schließen oder umwandeln in ein Diskussionsthema über humane Unternehmen. Schließen heißt ggf. natürlich nicht, dass die Beiträge verschwinden!

Wie seht ihr das?

Viele Grüße
Harald

Wie steht Ihr zu dem Vorschlag von Harald Uhlig, speziell Du Martin Durel? Ich möchte als Moderatorin ungern etwas über den Kopf des Threaderstellers und der Diskutierenden entscheiden.

Liebe Grüsse
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Re: Re: Aufbau einer Planungsgruppe zur Gründung eines humanen Unternehmens

#42

Beitrag von Markus Hohmann » Fr 25. Jan 2019, 11:25

[admin]
Der Thementitel (und Inhalt) Aufbau einer Planungsgruppe zur Gründung eines humanen Unternehmens hat keinen (direkten) Bezug zu aufstehen als Organisation oder Diskurs um die Bewegung selber. Ergo: gehört nicht in das Forum aufstehen Podiumsdiskussion. Verschoben hierer ins Unterforum Wirtschaft.
Wenn ernsthaftes Interesse besteht, zum Themenbezug was auf die beine zustellen und ein geschützter Bereich als Arbeitsgruppe gewünscht ist, kann das gerne ( hier: -> GESCHÜTZTE AG einrichten ) adressiert werden.
[/admin]
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Re: Re: Aufbau einer Planungsgruppe zur Gründung eines humanen Unternehmens

#43

Beitrag von Harald Uhlig » Fr 25. Jan 2019, 12:09

@admin Ich fürchte, wir haben durch diese Verschiebung jetzt doch Beiträge verloren, weil das gleichnamige Thema eben auch schon unter "Wirtschaft" vorhanden war, oder irre ich mich? (Waren aber glaub ich noch nicht viele)
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Re: Re: Aufbau einer Planungsgruppe zur Gründung eines humanen Unternehmens

#44

Beitrag von Markus Hohmann » Fr 25. Jan 2019, 12:19

Harald Uhlig hat geschrieben:
Fr 25. Jan 2019, 12:09
@admin Ich fürchte, wir haben durch diese Verschiebung jetzt doch Beiträge verloren, weil das gleichnamige Thema eben auch schon unter "Wirtschaft" vorhanden war, oder irre ich mich? (Waren aber glaub ich noch nicht viele)
[admin] Nein. Muss mich rethorisch korrigieren: Ich habe nicht verschoben, sondern beide threads zusammengeführt. Dadurch gehen keine Beiträge verloren.[/admin]
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Re: Re: Aufbau einer Planungsgruppe zur Gründung eines humanen Unternehmens

#45

Beitrag von Harald Uhlig » Fr 25. Jan 2019, 12:54

Dann ist ja alles ok. Danke!
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Re: Re: Aufbau einer Planungsgruppe zur Gründung eines humanen Unternehmens

#46

Beitrag von Marcel Hammer » So 27. Jan 2019, 12:40

Insgesamt bin ich erstaunt, dass Martin Durell mit dem Projekt assoziiert wird (Threadersteller?), hat dieser doch mehrfach betont, dass er freudig erstaunt über das Projekt ist, welches er kürzlich erst gefunden hat. Aufgezogen hat das Vorhaben eine lose Gruppe in Frankfurt, mit der Martin nichts zu tun hat.
Letztlich sind Personen oder gar Persönlichkeiten gleich, geht es um die Umsetzung von humanen Unternehmen und um keine Ikonen oder was auch immer, wie womöglich in der "Politischen Welt der Gegenwart".

{Stand der Dinge}
Aktuell wird, davon hatte ich berichtet, eine kompakte Gesamtzusammenfassung erarbeitet, die circa 10 Seiten mit Texten und vielen grafischen Darstellungen / Tabellen füllen wird (womöglich noch eine ganz knappe, einseitige Darstellung) und für alle - auch Laien und uns Normalverbraucher - insgesamt und im Ganzen verständlich sein soll.

Organisatorisch geht es ums den Aufbau von zwei "Gruppe":

1. Eine Gruppe, die sich um die Aufbau und die Umsetzung von einem ersten humanen Unternehmen sorgt und dies tatsächlich umsetzt. Wichtig ist, dass dies erst dann Sinn macht, wenn die zweite Gruppe ordentlich und tatsächlich überregional für Stimmung sorgt:

2. Die zweite Gruppe sorgt "auf allen Kanälen" für Aufmerksamkeit. Soziale Medien, Internet insgesamt, Printmedien, Clips usw. Hilfreich wird die "Gesamtzusammnfassung" sein, geht es doch darum die Nachricht von humanen Unternehmen / Marpogal zu verbreiten: Politisches Engagement kann lediglich grundlegende Probleme überbrücken, allerdings keine grundlegenden Misstände beheben. Das "Klassische Verständnis von Handel" (Grundlage Abendland) ist legitim, darf aus ethischen Gründen nicht abgewandelt oder gar verboten werden. Es ist notwendig, dass "Neue Verständnis von Handel" freiwillig, in neuen Unternehmen, eben jenen humanen Unternehmen zu verbreiten. Längerfristig geht es um den Aufbau eines "Bewusstseins von Gleicheit", neben dem "Bewusstsein von Gerechtigkeit" (Politik) und "Umweltbewusstsein" (Gestaltung des Alltags, vgl Bewegung der Grünen). Alle drei Formen der Einflussnahme ergänzen sich.




Aufstehen bekommt eine Identität: "Aufbau vom Bewusstsein von Gleichheit"

Es stellt sich die Frage, ob es sinnvoll ist, unser Thema in einem Unterkapitel (Wirtschaft) zu platzieren bzw. ob es bei Aufstehen nicht andere Kanäle und Meta-Foren gibt. Jahrzehntelang hat Neoliberalismus - dafür wurden weltweit Thinktanks erschaffen - dafür gesorgt, dass wir in kleinste Grüppchen zerstreut werden: Nation, Geschlecht, rechts-links und gegen die anderen KÄMPFEN (vgl. politischer Kampf).. Warum wird da weiter gemacht? Jetzt zerspaltet wir uns weiter, in dem sie neue Parteien gründen wollen (vgl. Linke, Gelbwesten). Sogar die Gruppe Aufstehen spaltet sich von alleine in mindestens zwei Haupt-Foren. Haben wir nichts gelernt, gemeinsam sind wir gegen "die da oben" stark.
Vgl Marx: "Proletarier aller Länder vereinigt euch!".



"Wir haben jetzt einen Weg - Wir werden wieder zu einem "Wir!"

- wie können wir "Bewusstsein von Gleichheit" leben? Eins ist sicher: Wir brauchen eine Handlungsalternative. Ein Produkt aus humanen Unternehmen, dass nicht weiter Ungleichheit bedient, ANDERS als jedes andere, noch so schön fair gehandelte und ökologisch wertvolle Produkt, das aus den guten Absichten Geschäftsideen macht, die gegen uns gerichtet werden, Ungleichheit vergrößern. Beispiel: Kaufen wir ein bio-öko-Produkt, haben wir Ungleichheit vergrößert.



Aufstehen: "Jedes Produkt muss aus humanen Unternehmen entspringen!"
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Re: Re: Aufbau einer Planungsgruppe zur Gründung eines humanen Unternehmens

#47

Beitrag von Martha » So 27. Jan 2019, 12:58

Marcel Hammer hat geschrieben:
So 27. Jan 2019, 12:40

Jetzt zerspaltet wir uns weiter, in dem sie neue Parteien gründen wollen (vgl. Linke, Gelbwesten).
Was die Linke resp. eine aufstehen-Partei angeht, sind das lediglich unbestätigte Gerüchte.
Was Partei- oder Listengründung der Gelbwesten angeht, dazu gibt es lediglich Versuche in Frankreich, und die giltes jaunes haben diese als defintive Spaltungsversuche und Einfriedungsprojekte von Macron identifizierg. Die lassen sich nicht spalten.
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Re: Re: Aufbau einer Planungsgruppe zur Gründung eines humanen Unternehmens

#48

Beitrag von Marcel Hammer » So 27. Jan 2019, 13:18

Sehr schön! Danke für die Informationen.

Nie mehr sollten sich soziale, linke und alternative Menschen spalten lassen, sind es unabhängig von den vorstehenden Bezeichnungen alle Menschen. Menschen, die das "Bewusstsein von Gleichheit", ebenso wie gemeinsame Ziele verbindet. Kein Kampf, sondern Präsenz, Aufstehen und Aufbauen. Indem wir Verantwortung übernehmen, uns für Produkte aus humanen Unternehmen entscheiden (können), kontrolliert "Die Stimme der Vielen" über-politisch und selbstständig die Wirtschaft.


Jene "Stimme der Vielen" ergänzt das unzureichende System: Während Politik eigentlich vom Volk fürs Volk gemacht wird (Demokratie), reguliert das Volk - WIR - nunmehr den Markt und begrenzt fragliche, wirtschaftliche Entwicklungen.

Wäre es nicht hilfreich, das Thema schnell auffindbar bei "aufstehenforum.de | News & Bekannmachungen" zu platzieren oder zumindest da ein neues Thema zu erstellen (kann auch gerne ein(e) andere Person moderieren und gestalten..), das eben jene zweite Gruppe repräsentiert, die..
a) für mehr Aufmerksamkeit sorgt und
b) eine Identität von Aufstehen (Gelbwesten und Linken usw.) anstrebt (Basis: "Bewusstsein von Gleichheit")?
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Re: Re: Aufbau einer Planungsgruppe zur Gründung eines humanen Unternehmens

#49

Beitrag von Martin Durel » Mi 30. Jan 2019, 16:59

Komme leider erst jetzt zum Antworten. Das Thema hat Marcel eingestellt und ich bin imer noch davon begeistert. Für mich steht auch die Frage im Vordergrund, wie wir für mehr Aufmerksmkeit sorgen können. Gibt es vielleicht bei Aufstehen die Möglichkeit, einen allgemeinen Aufruf zu starten? Irgendwie frage ich mich schon, dass hier insgesamt so wenige antworten. Vielleicht sollten wir auch mal nach Gründen suchen? Wie können wir Menschen dazu bringen, dass sie ihre Meinung mitteilen, dass sie aufstehen und ihre Meinung sagen?

Ansonsten bin ich auf die angekündigten Kurzdarstellungen aus Frankfurt gespannt.
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Re: Re: Aufbau einer Planungsgruppe zur Gründung eines humanen Unternehmens

#50

Beitrag von Harald Uhlig » Do 31. Jan 2019, 10:20

Ich habe heute einen Leserbrief zu einem dazu geeigneten Artikel im "Neuen Deutschland" ( https://www.neues-deutschland.de/artike ... ehmen.html - Man beachte den Schlusssatz darin!) geschrieben, in dem ich auf marogal.de und wirkraft.org verwiesen habe.
Ich hoffe, er wird veröffentlicht! Vielleicht kann ich darauf verweisend, später beim ND auch Interesse wecken, diesen Ideen einen angemessenen Beitrag in der Wochenend-Beilage zu widmen, wie das in früheren Zeiten schon für verschiedene alternative Konzepte geschehen ist.
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