Der Weg zurück zum atomaren Angriffskrieg

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Harald Uhlig
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Der Weg zurück zum atomaren Angriffskrieg

#1

Beitrag von Harald Uhlig » Di 26. Feb 2019, 16:18

Die Aufkündigung des INF-Vertrages ist nur ein Baustein (wenn auch für Europa besonders schlimm)
auf dem Weg zurück zur Doktrin eines siegreichen Kernwaffenangriffskrieges.
Sehr gut in folgendem Artikel zusammengestellt:

http://www.scharf-links.de/48.0.html?&t ... 6f6082c02c
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Re: Der Weg zurück zum atomaren Angriffskrieg

#2

Beitrag von ALLTH01 » Di 26. Feb 2019, 18:03

Danke für diesen Link. Ich werde in der Gruppe Darmstadt zum Thema "Abrüsten statt Aufrüsten" bzw. zur Friedenspolitik initiativ werden.
Am 10.Feb. habe ich übrigens am bundesweiten Aktionstag der Initiative "Abrüsten statt Aufrüsten" teilgenommen. Mit ca. 140 Teilnehmern des aktiven Kerns der verschiedensten Bündnispartner, gab es zwar einen Zuwachs an Teilnehmern gegenüber dem Vorjahr und es gelang auch Teile der Gewerkschaften einzubeziehen . Das ist aber bei Weitem noch nicht ausreichend um wirklich große Demonstrationen und Aktionen vorzubereiten.
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Re: Der Weg zurück zum atomaren Angriffskrieg

#3

Beitrag von Harald Uhlig » Di 26. Feb 2019, 20:26

So sehr ich mich darüber freue, das die Schüler für eine konsequente Klimapolitik streiken, so sehr bin ich darüber beunruhigt, das nur wenige die Rückkehr zur atomaren Aufrüstung als Gefahr wahrnehmen.
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Re: Der Weg zurück zum atomaren Angriffskrieg

#4

Beitrag von Querdenker » So 10. Mär 2019, 09:30

#3 von Harald Uhlig » Di 26. Feb 2019, 20:26
So sehr ich mich darüber freue, das die Schüler für eine konsequente Klimapolitik streiken, so sehr bin ich darüber beunruhigt, dass nur wenige die Rückkehr zur atomaren Aufrüstung als Gefahr wahrnehmen.
Das Problem ist, dass wahrscheinlich viele denken, dass macht eh keiner, weil es keinen Sieger geben kann. Das Problem, das immer wenn man glaubt etwas beherrschen zu können es auch noch Murphys Gesetz gibt. "Wenn es mehrere Möglichkeiten gibt, eine Aufgabe zu erledigen, und einer davon in einer Katastrophe endet oder sonstwie unerwünschte Konsequenzen nach sich zieht, dann wird es jemand genau so machen." Die Kubakrise 1962 sollte allen wieder in`s Gedächtnis gerufen werden. Was hat uns eigentlich damals alle gerettet? Wie dicht waren wir vor dem atomaren Supergau?
LG
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Wir haben keine Zeit für Parteikämpfe, wir müssen gemeinsam Lösungen finden.
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Re: Der Weg zurück zum atomaren Angriffskrieg

#5

Beitrag von Harald Uhlig » Mo 11. Mär 2019, 19:43

Damals waren die beiden "Oberbosse" einfach noch vernünftig genug.
Was uns aber jetzt droht, ist eine Situation, wo wegen der kurzen Vorwarnzeiten nur noch Automatismen entscheiden können. Da kann man dann wirklich auf Nichts mehr hoffen!
Ich glaube übrigens, FFF hat die Friedenssicherung inzwischen schon mit in den Forderungskatalog mit aufgenommen.
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Re: Der Weg zurück zum atomaren Angriffskrieg

#6

Beitrag von Harald Uhlig » Fr 5. Apr 2019, 15:06

Ich hatte mich ehrlich gesagt noch nie mit den Statuten der NATO befasst, weil ich stillschweigend vorausgesetzt habe, dass darin keine Defensivität festgeschrieben sein kann, so wie sich dieses Bündnis aufführt.
Dies scheint aber anders zu sein, wenn man folgenden Artikel liest:
https://www.nachdenkseiten.de/?p=50686

Daraus schlussfolgere ich, dass eine Kündigung der Mitgliedschaft wegen Verstößen von NATO-Mitgliedern gegen die Statuten für Deutschland fristgemäß innerhalb eines Jahres möglich wäre.

Was hindert uns eigentlich daran, eine wohlbegründete Petition an den Bundestag zu richten mit dem Verlangen, diese Kündigung auszusprechen?

Zumindest denke ich, dass fristgemäß die 50000 Unterstützungsunterschriften zusammenzubekommen wären dafür, dass der Bundestag darüber debattieren müsste.
Allein diese Debatte und die Diskussion im Online-Petitionsforum dazu wären es schon wert. Danach und im Vorfeld der Debatte könnte AUFSTEHEN mit dieser Initiative auf jeder Veranstaltung punkten.

Es wird bestimmt billiger ohne die NATO und einträglicher ohne die Russland-Sanktionen. Die Kernwaffen würden wir auch leichter los.
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