Verrohung der Gesellschaft

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Querdenker
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Verrohung der Gesellschaft

#1

Beitrag von Querdenker » So 3. Feb 2019, 15:02

Verrohung der Gesellschaft
Ich wünsche mir Aktionen, die gegen die Verrohung der Gesellschaft vorgehen.
Aufklärungsaktionen von Aufstehern gegen Mobbing in Parlamenten, der Presse, auf der Arbeit, auf den Schulhöfen, im social media, in Foren.

Was können wir tun?
Wir können aufklären und überall dort intervenieren wo Mobbing herrscht oder sich abzeichnet.

Viele sind Mobber und wissen es nicht. Nicht selten sind es narzisstische Persönlichkeitsstörungen, geprägt durch einen Mangel an Empathie die dahinter stecken. Manchmal mobbt man auch selber aus Gedankenlosigkeit, weil man einfach von einer Sache genervt ist und dann den Respekt auch öffentlich vor dem Anderen verliert.
In der Politik vielfach genutzt um Andere als unglaubwürdig oder Laienhaft darzustellen.
Medien nutzen es um ihre Auflagen zu erhöhen oder auch weil sie Meinungen von Lobbyisten vertreten.
Konkurrenzkampf auf der Arbeit um Konkurrenz oder unbequeme Mitarbeiter weg zu mobben.
Kinder mobben auch und Kinder können grausam sein. Wir Erwachsene haben ihre Welt so gemacht, denn wir haben verlernt, für uns selbst und für unsere Kinder wichtige Grenzen zu erkennen.

Das Spektrum Verrohung der Gesellschaft ist sehr groß.
Auch im Folgenden herrscht meiner Ansicht nach dringend Handlungsbedarf.
Neuüberdenkung der altersfreigaben FSK6, FSK12, FSK16, FSK18 und der Verantwortlichkeit bei der Überwachung.
Neuüberdenkung des Begriffes Gewaltverherrlichung in Filmen, Computerspielen.

Wie kann z.B. eine Aktion gegen die Verrohung der Gesellschaft aussehen?
Eine Kammer (Zelt) des Schreckens, aufgebaut in Fußgängerzonen mit Bildausschnitten von Psychotrillern FSK 12, Horrorfilmen FSK 12, eventuell auch Tonausschnitte.
Man kann dergleichen auch mit Filmen FSK 6 gestalten. Drama und Thriller etc. Ja hier muss man zweimal hinschauen, weil man nicht glaubt, dass es so etwas tatsächlich gibt.
Eine Kammer des Schreckens von Kindern- Jugendlichen gestaltet, wie diese unsere Welt sehen und eine Kammer, wie diese sich ihre Welt wünschen.

Ich bin traurig. Heute ohne lieben Gruß denn meine Gedanken sind woanders.
https://www.tagesspiegel.de/berlin/suiz ... 42308.html
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Thema einer Demo

#2

Beitrag von Querdenker » Di 5. Feb 2019, 00:12

Der Aufruf zu einer Demo sollte nicht derb und gewöhnlich klingen.
Es sollte zu Familiengerechten Veranstaltungen aufgerufen werden, sodass Eltern mit Kindern Opa und Oma gemeinsam demonstrieren können.
Keiner kann sich Demos mit Gewalt wie zur Zeit in Frankreich wünschen. Geplante Demos mit Sprüchen wie „Wir haben die Schnauze voll“ klingen für mich nach herumproleten mit Krawall und viel Polizeiaufgebot. Ich finde solche Begriffe für Familien abschreckend. Schön wenn ich mich irre.
Familiendemo für….... klingt für mich besser und damit erreicht man auch die Jugend für weitere friedliche Projektarbeiten in einer meines Erachtens überalterten Aufstehentruppe.

Gemeinsame Familien-Schweigemärsche, auch mit Trauerflor und Plakaten mit Wünschen kommen besser als schreiende Wut, die der Anfang einer Hasswelle werden kann. Wir wollen es besser machen, aber keiner möchte eine Verschlimmbesserung mit noch mehr Verrohung in der Gesellschaft.
LG
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Re: Verrohung der Gesellschaft

#3

Beitrag von Harald Uhlig » Di 5. Feb 2019, 10:38

Die wichtigste Losung der letztlich erfolgreichen Protestmärsche 1989 in Leipzig war (neben "WIR SIND DAS VOLK") "KEINE GEWALT". Außerdem begannen sie in bzw. an Kirchen, und die Kerzen wurden mit hinausgetragen und blieben am Kundgebungsort stehen. Je friedlicher die Märsche waren, desto weniger war es möglich, Provokateure einzuschleusen, die der Staatsmacht den Vorwand zum Einschreiten gegeben hätten.

Inzwischen ist die Gesellschaft leider viel rabiater geworden, "dank" jahrzehntelanger Erziehung in der Ellenbogengesellschaft. Umso wichtiger ist Deine Forderung.
Wahrscheinlich werden wir die Losung "Wir haben die Schnauze voll" wohl nicht mehr wegbekommen, aber sie sollte von "KEINE GEWALT" übertönt werden!
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Re: Verrohung der Gesellschaft

#4

Beitrag von Querdenker » Sa 16. Mär 2019, 18:27

Ein kleines Wort in einem Riestervertrag.
Ach ja, alles ist so normal, es ist normal geworden, weil wir nicht genau hinschauen. Und wir sind in vielen Bereichen verroht, weil wir nicht dagegen angehen. Wir schämen uns kurz und dann vergessen wir es schnell wieder. Warum sich das Leben schwer machen.

Beispiel:
Eigentlich selbstverständlich!
Für die Berücksichtigung ethischer, ökologischer und sozialer Belange bei der Verwendung der eingezahlten Beiträge in einem Riestervertrag gelten Ausschlusskriterien. Ist ja auch gut so.

Aber dann:
Daher, so schreiben Lebensversicherungen, erwerben diese keine Kapitalanlagen von Emittenten oder Schuldnern, die Ihre Umsätze ausschließlich bzw. überwiegend in den Geschäftsfeldern Herstellung von Kriegswaffen, Pornographie, Gentechnologie, Glücksspiel oder durch Verletzung der Menschenrechte bzw. Kinderarbeit erwirtschaften.
Meine frage da nur. Müssen jetzt tausende Riestersparer eventuell eine Selbstanzeige erstatten, weil diese in geringen Maße ein bisschen Kinderarbeit oder ein bisschen Verletzung der Menschenrechte etc. ggf. tolerieren?
Jeder sieht es, keiner sagt was.
Es ist nur ein kleines Wort. Hier heißt es überwiegend.
Riester ist scheinbar nicht wirklich eine Lösung für die Rentenfrage. Wenn zum Teil Geschäftsfelder wie Herstellung von Kriegswaffen, Pornographie, Gentechnologie, Glücksspiel oder auch die Verletzung der Menschenrechte bzw. Kinderarbeit vertraglich nicht ausgeschlossen werden, sondern nur überwiegend ausgeschlossen, dann ups, dann hat man mal einen Vertrag am Hals für den man sich schämt. Ich denke es ist eine Verrohung unserer Gesellschaft die vor solchen Verträgen die Augen verschließt.
Hauptsache zertifiziert.
Standardtexte blind unterschreiben.
La le lu nur der Mann im Mond schaut zu....
LG
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Re: Verrohung der Gesellschaft

#5

Beitrag von Querdenker » So 17. Mär 2019, 02:23

Lebensmittelverschwendung
Eine Gesellschaft von 83.000.000 Menschen die es schaft in einem Jahr 18.000.000. Tonnen an Lebensmitteln zu verschwenden ist ziemlich....
H-i-e-r f-e-h-l-e-n d-i-e W-o-r-t-e.

Die 18.000.000 Tonnen sind eine Angabe auf wwf.de, Bericht vom 20.04.2018, Thema Lebensmittelverschwendung: Bundesländer im Vergleich.

Nun eine Rechenaufgabe von mir.
Wenn man die Masse (kg) an Lebensmittel die in Deutschland verschwendet wird, theoretisch vergleichen würde mit einer Masse an Zügen, wie lang ist dann die Strecke der aneinandergereiten Züge, wenn man als Beispiel einen ICE 4 der Bundesbahn, 12 Teilig, mit einer Leermasse von 670 Tonnen und einer Länge über Kupplung 12 Teilig von 345,731 Metern ansetzt?

Rechenansatz
18.000.000 Tonnen / 670 Tonnen x 345,731 Meter / 1000 Meter = ??? Kilometer
Zum Vergleich, von Hamburg nach München Luftlinie = 612 Kilometer
Auch wenn oben die Worte fehlten, das Ergebnis kann nur eine Verrohung der Gesellschaft sein.
Wenn ihr die Zahlen nachrechnet, die meisten werden es wohl 2 mal tuen. Es ist einfach unglaublich.
LG
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Re: Verrohung der Gesellschaft

#6

Beitrag von Martha » So 17. Mär 2019, 10:20

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Re: Verrohung der Gesellschaft

#7

Beitrag von Querdenker » So 17. Mär 2019, 12:58

Das Wort Lebensmittelverschwendung klingt alleine schon schrecklich, weil es so etwas nicht geben dürfte. Wenn man bedenkt, dass Lebensmittel zum Teil vorher soziale Wesen waren, also bevor diese geschlachtet und zerlegt wurden, dürfte uns allen doch klar sein, dass die Formulierung Verrohung der Gesellschaft hier viel zu milde angesetzt ist. Wir töten Tiere, die soziale Wesen sind, und schmeißen diese dann, ups, weil wir ein paar Millionen von denen als Leichen doch nicht benötigen, in die Tonne. Sorry, wenn sich das hier derbe liest, ich spreche da mal für die arme Sau die gerade zum Schlachthof gefahren wird und selber hier nicht das Wort ergreifen kann.
Mein Leben ist viel zu kurz, für dass, was ich mich hier schämen muss. Ich esse auch Tiere, aber ich versuche mir dieses weitgehend abzugewöhnen.
Vielleicht bringen die Menschen ihren Kindern auch früher bei, das man auf Wurstaufschnitt keine Gesichter macht. Diese Art der "Leichenschändung" wirkt für mich so etwas von verroht, weil die Kinder halt schon fast keine Wahl haben, diesen niedlichen Gesichtern auf der Wurst zu widerstehen.
Mahlzeit
LG
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Re: Verrohung der Gesellschaft

#8

Beitrag von Martha » So 17. Mär 2019, 13:42

Nur mal so einen kleinen Tipp am Rande:
Ich selber, seit über 40 Jahren Vegetarier, kann kaum vegane Produkte essen, weil diese mittlerweile nahezu perfekt Fleisch kopieren, was ich nicht ertrage. Aber die bewusst vegan essenden unter meinen Freunde, die nur schwer auf Fleisch vezichten können, sagten mir, dass diese Imitation von Fleisch mittlerweile sehr gut und weitreichend ist.
Vielleicht hilft dir das ja weiter 😊
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Re: Verrohung der Gesellschaft

#9

Beitrag von Querdenker » So 17. Mär 2019, 14:24

Alles eine Frage der Gewöhnung.
Was auf den Teller kommt, ist je in den menschlichen Kulturbereichen unterschiedlich. Laborfleisch aus Stammzellen ist vielleicht eine Teillösung für das globale Ernährungsproblem und Massenabschlachtungen von Tieren.
Ich hatte einen Bericht gelesen, der da hieß: "Der Burger aus dem Bioreaktor"
Es löst vielleicht den Gewissenskonflikt, dass Tiere hierbei nicht getötet werden.Warum also nicht auch Schnitzel aus einem "Bioreaktor"?
LG
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Re: Verrohung der Gesellschaft

#10

Beitrag von Martha » So 17. Mär 2019, 14:27

War auch nur ein Tipp von mir zur leichteren Abkehr vom echten Tier / Fleisch mit heute existierenden Mitteln
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Re: Verrohung der Gesellschaft

#11

Beitrag von Querdenker » Fr 22. Mär 2019, 16:40

Unsere Sozialkassen werden meiner Ansicht nach zu sehr als eine Selbstverständlichkeit angesehen. Selbstständige sind unter bestimmten Voraussetzungen nicht verpflichtet in die Rentenversicherung einzuzahlen, und daher tun das viele auch nicht. Das Sozialsystem fängt diese im Alter aber mit einer Grundsicherung auf, falls diese nicht ausreichend vorgesorgt haben. Man redet von 18,6% Beitragssatz und einer Beitragsbemessungsgrenze von 6700€ im Monat bei der gesetzlichen Rentenversicherung. Ein Selbstständiger kann sich somit 1246,20€ im Monat an Sozialleistungen für die Rentenkasse sparen. Setzt ein Unternehmer sein Unternehmen in den Sand, kommt die Allgemeinheit unter Umständen für seine Grundsicherung auf, die er hätte über einen Beitragssatz absichern können. Zweiklassengesellschaft bei der Rente sollte es nicht mehr geben. Wenn alle einzahlen, ist es gerechter. Sich nicht selber für das Alter abzusichern und dies der Allgemeinheit zu überlassen; ich empfinde das als sehr abgezockt und verroht. Was meint ihr?
LG
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Re: Verrohung der Gesellschaft

#12

Beitrag von Querdenker » Sa 30. Mär 2019, 21:16

Kein Tempolimit auf Autobahnen, wo bleibt die staatliche Fürsorgepflicht?
Meine Meinung:
Bei jeglichem Handeln dürfen in einer zivilisierten Gesellschaft die Grenzen der Vernunft nicht außer Acht gelassen werden.
Bedingten Tötungsvorsatz hat, wer den Eintritt des Todes als mögliche Folge seines Handelns erkennt (Wissenselement) und billigend in Kauf nimmt (Willenselement).
Je schneller man fährt, desto eher nimmt man in Kauf, dass Menschen getötet werden, da die Gefahren mit steigender Geschwindigkeit zunehmen.
Geschwindigkeit ist für viele Bürger ein Rausch und ein Ausdruck emotionaler Empfindungen. Von daher darf man bei einem Kraftfahrzeug nicht nur von einem Fortbewegungsmittel sprechen.
Der Staat hat eine Fürsorgepflicht und sollte eine Grenze der Vernunft gesetzlich festlegen, indem eine Maximalgeschwindigkeit auf Autobahnen definiert wird. Auch der Staat dürfte das Wissenselement haben, das hohe Geschwindigkeiten zu oft nicht beherrschbar sind.
Zeichnet mit bei der Petition 89913 auf der Seite des Bundestag. (Mitzeichnungsfrist 03.04.2019) Es geht hauptsächlich um Klimaschutz, Kostenersparnisse beim Bau von Autobahnen, Lärmschutz und Verkehrssicherheit.
https://epetitionen.bundestag.de/petiti ... chnen.html
Eine Gesellschaft die kein Tempolimit auf Autobahnen hat, scheint mir ziemlich verroht.
LG
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Re: Verrohung der Gesellschaft

#13

Beitrag von Martha » So 31. Mär 2019, 22:15

Ich finde, alle, die sich vehement gegen Tempolimits stemmen, sollen verpflichtet werden, auf einer eigenen Spur ungeachtet des Wetters mindestens 200 zu fahren, dann hat sich das schnell erledigt.
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Re: Verrohung der Gesellschaft

#14

Beitrag von Querdenker » Mo 1. Apr 2019, 14:18

@Martha
Meine Meinung:
Nein, das kann es nicht sein. Wir wollen ja Leben retten und nicht andauernd Leitplanken säubern und auswechseln.

Die dauernden Quengeleien von Tempolimitgegnern, wir lassen uns nichts verbieten, finde ich nicht sehr durchdacht und auch nicht arterhaltend. Die Länder um uns herum und in Europa sind doch nicht vertrottelt.
Wir sollten uns doch Gedanken machen, wenn es alle anderen anders machen als wir. Stimmt mit uns etwas nicht?

Es sind nicht nur die statistischen Toten und Verletzten. Es sind die schockierten Unfallhelfer vor Ort, es sind die Ärzte und das Pflegepersonal, es sind betroffene Familienangehörige, Freunde, Arbeitskollegen, Nachbarn, es sind viele Menschen, die um jeden Toten trauern und manche zerbrechen daran. Eine Verrohung auf den Autobahnen ist auch vorprogrammiert, weil zu viele meinen, schnelles Fahren mit Termindruck rechtfertigen zu können und hierbei physikalische Kräfte und die Fehleranfälligkeit der Menschen nicht berücksichtigen.
LG
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Harald Uhlig (Mo 1. Apr 2019, 15:47)
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