Diskussion über Frauenbündnis Kandel

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Andrej
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Diskussion über Frauenbündnis Kandel

#1

Beitrag von Andrej » Di 15. Jan 2019, 01:25

14 Uhr Kaiserstraße gegenüber Hauptbahnhof

siehe hier: viewtopic.php?p=1763#p1763 und folgendes Bild aus dem "Demonstrationskalender für Deutschland": https://picload.org/view/dcioldco/19011 ... t.jpg.html
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Re: Gelbe Westen für Deutschland - Frankfurt

#2

Beitrag von NinaChillt » Sa 19. Jan 2019, 01:39

"Frauenbündnis Kandel"????? Mir wird schlecht!!!

Ist es allen ernstes erwünscht hier Werbung für die Aktionen eines solchen Vereins zu teilen? Ich weiß aber mal hundertprozentig, dass das nicht im Sinne von Frau Wagenknecht und den allesamt linken Initiatoren von Aufstehen ist!

Aufstehen ist eine Bewegung, die Protestwähler zurück auf einen sozialen Weg bringen soll aber nicht, um Werbung für Rechte zu machen und sie zu unterstützen. GANZ IM GEGENTEIL! Ich bin sehr besorgt, was hier abgeht!
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Re: Gelbe Westen für Deutschland - Frankfurt

#3

Beitrag von Martha » Sa 19. Jan 2019, 10:24

Kannst du deinen Protest begründen? Aus dem verlinkten Plakat geht zunächst mal nichts hervor, was dem Gründungsaufruf widerspricht.

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Re: Gelbe Westen für Deutschland - Frankfurt

#4

Beitrag von Angela Binder » Sa 19. Jan 2019, 12:56

Auf deren Webseite https://www.frauenbuendnis-kandel.de finde ich das Zitat, "...wir wollen das Verbot von Gender und Frühsexualisierung..."

... ja, und ich möchte das Verbot von falschen Begriffs- Verwendungen von Leuten, die den Begriff offensichtlich nicht verstanden haben...
Sarkasmus off...

Ob die rechts oder links sind, ist mir prinzipiell erstmal egal, solange sie bei der Veranstaltung nur im Sinne des Themas der Veranstaltung agieren.
Wenn sie da solche Themen Fremden und idiotischen Flyer verteilen würden, wäre das die letzte Zusammenarbeit und vielleicht eine öffentliche Distanzierung wert.

Ich habe leider Fieber und etwas Halsweh, war innerlich schon auf dem Weg nach Frankfurt, packe ich aber nicht... 😕😣🤒
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Re: Gelbe Westen für Deutschland - Frankfurt

#5

Beitrag von Andrej » Sa 19. Jan 2019, 17:34

NinaChillt hat geschrieben:
Sa 19. Jan 2019, 01:39
Aufstehen ist eine Bewegung, die Protestwähler zurück auf einen sozialen Weg bringen soll aber nicht, um Werbung für Die Linke zu machen und sie zu unterstützen.
Liebe Nina, ich hab das mal korrigiert bzw. ergänzt. Ich weiß, dass du der Linken nahe stehst, aber nach allem was ich gelesen habe ist Aufstehen unabhängig von dieser gedacht und daher thematisch und weltanschaulich offener - selbstverständlich im Rahmen des Gründungsaufrufs.
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Re: Diskussion über Frauenbündnis Kandel

#6

Beitrag von Ralf Kliemt » Sa 19. Jan 2019, 20:27

Ahoi - diesmal als Diskutierender.

Folgendes finde ich z.B. bei den Kandlern unter den Forderungen, was ich nicht aufstehen-Konform finde, schon wegen der Wortwahl:
Verantwortung übernehmen
Politiker und Profiteure der rücksichtslosen Asyllobby müssen die politische Verantwortung ihres Handelns übernehmen. Dazu zählen Bürgermeister, Jugendamtsmitarbeiter, Schulleiter, Hilfsorganisationen u.a….
Zukunft sichern
Wir fordern eine Politik, welche die Zukunft unserer Kinder bewahrt, Familien stärkt, Renten und Pflege sichert. Kindergartenplätze und Wohnungen zuerst für Einheimische. Ehrlicher Natur- und Tierschutz statt Klimawahn.
Ebenso in die rechte Ecke driftend, durch Beispielnennung:
Verbot radikaler Gruppierungen
Eindeutig gewaltverherrlichende und radikale Gruppierungen, wie die Antifa und deren Unterstützer, müssen als terroristische Vereinigungen eingestuft und verboten werden.
Da sollten wir überlegen auf Abstand zu gehen - gut begründet, natürlich.

Grüße!
Ralf
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Re: Diskussion über Frauenbündnis Kandel

#7

Beitrag von Andrej » Sa 19. Jan 2019, 20:57

@Ralf Kliemt, vielen Dank für die Recherche. Die ersten beiden scheinen wirklich nicht okay zu sein. Letzteres finde ich nicht so problematisch. Hier darauf zu drängen, dass neben Antifa auch immer die Identitären o.ä. genannt werden muss, wäre mir zu PC.
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Re: Diskussion über Frauenbündnis Kandel

#8

Beitrag von Martha » Sa 19. Jan 2019, 23:39

Mit "Asyllobby", "zuerst für Einheimische" (wo auch immer da die Grenze gezogen werden soll) und "Klimawahn" kann ich ebenfalls nicht gehen.

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Re: Gelbe Westen für Deutschland - Wiesbaden

#9

Beitrag von Martha » So 20. Jan 2019, 00:09

Wenn wir uns die Anfänge der gilets jaunes ins Gedächtnis rufen, das waren überwiegend wertkonservative Menschen aus den umliegenden Bereichen der Großstädte, aus ländlichen Bereichen, Gentrifizierte, kleiner Mittelstand, die gegen eine vorgeblich ökologisch begründete Mineralölsteuererhöhung vorgehen mussten, um nicht Hungers zu darben.
Vorgeblich ökologisch begründet, weil damit eigentlich nur die beginnende Kannibalisierung des Mittelstands zum Auffüllen des Staatssäckels verbrämt werden sollte, weil von der Unterschicht schon nichts mehr zu holen ist und die Oberklasse wie immer geschont werden soll.

Und was sehen wir jetzt? Räte-artige Organisation, wahrhaft ökologische Forderung nach Brennstoffzellentechnologie, basisdemokratische Forderungen, das Verlangen, sich souverän eine Verfassung zu geben, ...
Und wir verschnarchte Deutsche maßen uns an, diese überwiegend linke, revolutionäre Bewegung als rechts und die zaghaften deutschen Versuche als Querfront töten zu wollen?

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Re: Diskussion über Frauenbündnis Kandel

#10

Beitrag von Andrej » So 20. Jan 2019, 19:21

Hier ein Bild aus der FB-Gruppe #WirSindVielMehr# von der Demo in Wiesbaden, das stellvertretend für alle anderen Bilder in der Bilderstrecke steht: https://picload.org/view/dcicagla/wiesbaden.jpg.html Ich habe keine Parolen, die man als rechts empfinden könnte, gefunden.
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Re: Diskussion über Frauenbündnis Kandel

#11

Beitrag von Andrej » Fr 22. Mär 2019, 23:14

Martha hat geschrieben:
Sa 19. Jan 2019, 23:39
"Asyllobby"
Meinen Widerstand gegen diesen Begriff muss ich ein Stück weit wieder zurücknehmen. Auch ich bin scheinbar nicht davor gefeit Begriffe ohne weitere Kenntnis der Materie (<-- was niemals richtig sein kann) als Unsinn abzutun, nur weil sie meinem innersten Empfinden entgegen stehen. Ein Aufständischer, der jahrelang in der Flüchtlingshilfe gearbeitet hat und bei dem ich meine Hand dafür in's Feuer legen würde, dass er felsenfest hinter dem Gründungsaufruf steht, hat mir erklärt, dass sich um das Thema Asyl eine ganze Branche gebildet hat, in der in größerem Ausmaße betrogen wird, z.B. mit unnötigen oder falsch abgerechneten Deutschkursen. Hier zwei Artikel dazu: http://archive.is/WDLpl und http://archive.is/Uj9Mv. Hier die Info, dass es allein 2018 bei Integrationskursen in Sprachschulen um 875 Millionen Euro ging: http://archive.is/bYXvo Ob die Kandeler das so meinen, weiß ich nicht. Da müsste man nachfragen.
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